Aktuelles | 11.10.2026

In traditionellen Trachten beim Sonntag der Völker im Stephansdom

Jedes Jahr Ende September versammeln sich Vertreterinnen und Vertreter der nationalen und sprachlichen Gemeinschaften, die zur Erzdiözese Wien gehören, zu einem feierlichen Gottesdienst anlässlich des Sonntags der Völker (Sonntag der Völker) im Stephansdom. Dieses Treffen bietet Gelegenheit zum gemeinsamen Gebet, zum gegenseitigen Kennenlernen und zur Feier der kulturellen Vielfalt, die ein wesentlicher Bestandteil des Wiener Lebens ist.

Die diesjährige feierliche Messe, die von Bischof Franz Scharl zelebriert wurde, stand ganz im Zeichen von Zusammengehörigkeit und gegenseitigem Verständnis. Die musikalischen Darbietungen der einzelnen Gemeinschaften verliehen dem Gottesdienst eine besondere Note und erinnerten daran, dass Musik Menschen unabhängig von ihrer Herkunft oder Sprache verbinden kann. Auch die majestätischen Räumlichkeiten des Stephansdoms verliehen der Feier eine außergewöhnliche Würde und eine ganz besondere Atmosphäre. Die Botschaft der Messe berührte uns alle: Es spielt keine Rolle, woher wir kommen oder welche Sprache wir sprechen. Entscheidend ist, was wir gemeinsam schaffen, wie wir miteinander umgehen und was wir hinterlassen.

Im Anschluss an den Gottesdienst fand das traditionelle Agape auf dem Innenhof des Erzbischöflichen Palais statt. Die Vertreter der einzelnen Länder hatten Tische mit typischen Spezialitäten ihrer jeweiligen Landesküchen vorbereitet. Beim Verkosten der vielfältigen Speisen konnten die Besucherinnen und Besucher die verschiedenen Kulturen kennenlernen, sich mit deren Vertreterinnen und Vertretern austauschen, gemeinsam singen und neue Freundschaften knüpfen. Auch dieses ungezwungene Beisammensein zeigte, wie bereichernd es sein kann, einander kennenzulernen und Traditionen miteinander zu teilen.

Der Verein Marjánka nahm in traditionellen Trachten an der Feier teil und vertrat die tschechische und slowakische Gemeinschaft in Wien. Es war uns eine Ehre, Teil dieser Begegnung zu sein, die daran erinnert, dass Vielfalt uns nicht trennt, sondern vielmehr bereichert. Bei den Vorbereitungen und der Teilnahme arbeiteten wir mit der Tschechischen Seelsorge in Wien zusammen. Die Mitglieder von Marjánka präsentierten sich in Trachten und repräsentierten dabei über alle Generationen hinweg nicht nur die tschechische Gem

Mitglieder des Vereins in Trachten vor dem Stephansdom

Die majestätischen Räumlichkeiten des Stephansdoms verliehen der Feier eine außergewöhnliche Würde

Gruppenfoto der Gottesdienstteilnehmer in traditionellen Trachten

Am tschechischen Stand wurden Frgále (traditionelle mährische Kuchen), Lebkuchen und Würste angeboten